Mit der letzten Übungsaufgabe endet an dieser Stelle auch mein Weblog - zumindest für den Moment! Wer weiß, vielleicht gibt's ja schon bald eine Fortsetzung zu anderen Zwecken...
27. Januar 2009
Diskussionslisten
Um es diesmal kurz zu fassen – weder bei H-SOZ-U-KULT, noch bei H-Net konnte ich nützliche Literatur für das Thema der „Enquêten im Mittelalter“ finden. Generell scheinen sich die beiden genannten Diskussionslisten eher auf neuzeitliche Bereiche zu konzentrieren, was die Suche für hilfreiche Artikel für mein Thema offensichtlich erschwert.
Nichtsdestotrotz bin ich mit meinen Recherchen insgesamt gesehen doch recht zufrieden. Nach den ersten Such-Ergebnissen im November hätte ich nicht gedacht, meine Seite des LV-Wiki doch einigermaßen füllen zu können.
Nichtsdestotrotz bin ich mit meinen Recherchen insgesamt gesehen doch recht zufrieden. Nach den ersten Such-Ergebnissen im November hätte ich nicht gedacht, meine Seite des LV-Wiki doch einigermaßen füllen zu können.
20. Januar 2009
Google vs. fachspezifische Suche
Bei der Suche mithilfe der allseits beliebten Suchmaschine Google musste ich gleich zu Beginn nach Eingabe der Stichworte „Enquêten“ und „Mittelalter“ erst einmal schmunzeln. Der allererste Treffer führte mich nämlich genau hierher, also auf mein eigenes Weblog. Aber Google konnte mich dennoch zufrieden stellen. Einige neue Titel oder zumindest Hinweise auf mir noch unbekannte Aufsätze, die etwas mit dem Thema „Enquêten im Mittelalter“ zu tun haben, konnte ich in der vorgegebenen Stunde mithilfe der Suchmaschine Google ausfindig machen. Unter anderem fand ich deutsche Artikel von Dietrich Lohrmann, Theodor Bühler und Eduard Sthamer, aber auch französische Beiträge von Julien Théry, Philippe Delorme und Luc de Goustine. Zwei Volltreffer landete ich ganz am Ende meiner Suche mit dem Werk „L’enquête au moyen âge“ von Claude Gauvard und dem deutschen Titel „Eid und Wahrheitssuche. Studien zu rechtlichen Befragungspraktiken in Mittelalter und früher Neuzeit“ von Stefan Esders und Thomas Scharff.
Im zweiten Teil der Suche lieferten sowohl die Österreichische Historische Bibliographie, als auch die Historische Bibliographie Online keine brauchbaren Ergebnisse. Und auch bei meiner detaillierten Recherche in Historical Abstracts fand ich wie schon vor ein paar Wochen nur wenig Material. Zwei französische Artikel von Alain Derville und Marie-Therese Caron erscheinen mir eventuell als nützliche Quellen. Und der weitaus hilfreichere Aufsatz von J.J. van Moolenbroek mit dem auf englisch übersetzten Titel „Zeelanders resisting their ecclesiastical judges: an inquiry in the year 1505“ ist leider nur in niederländischer Sprache erschienen.
Abschließend muss ich gestehen, dass ich mithilfe von Google nicht nur mehr, sondern auch brauchbareres Material als bei der Recherche mit fachspezifischen Datenbanken gefunden habe. Möglicherweise oder sogar wahrscheinlich ist dies aber auch nur aufgrund der generell mangelhaften Literatur zu diesem Thema der Fall.
Im zweiten Teil der Suche lieferten sowohl die Österreichische Historische Bibliographie, als auch die Historische Bibliographie Online keine brauchbaren Ergebnisse. Und auch bei meiner detaillierten Recherche in Historical Abstracts fand ich wie schon vor ein paar Wochen nur wenig Material. Zwei französische Artikel von Alain Derville und Marie-Therese Caron erscheinen mir eventuell als nützliche Quellen. Und der weitaus hilfreichere Aufsatz von J.J. van Moolenbroek mit dem auf englisch übersetzten Titel „Zeelanders resisting their ecclesiastical judges: an inquiry in the year 1505“ ist leider nur in niederländischer Sprache erschienen.
Abschließend muss ich gestehen, dass ich mithilfe von Google nicht nur mehr, sondern auch brauchbareres Material als bei der Recherche mit fachspezifischen Datenbanken gefunden habe. Möglicherweise oder sogar wahrscheinlich ist dies aber auch nur aufgrund der generell mangelhaften Literatur zu diesem Thema der Fall.
9. Januar 2009
Suche in Referenzwerken
Die Suche nach Informationen zum Thema der Enquêten gestaltete sich in den Lesesälen der Fachbereichsbibliothek Geschichtswissen-schaften als äußerst sinnvoll und interessant. Allerdings fand ich weniger Material in den Referenzwerken zur Neuzeit – in der Enzyklopädie der Neuzeit findet sich beispielsweise leider kein Eintrag zu „Enquêten“ – als schließlich in den Werken zum Mittelalter. Besonders nützlich erschienen mir die Bände des Lexikons des Mittelalters (LexMA).
Auf der Suche nach dem Eintrag zu „Enquêten“ gewann ich im dritten Band für mich letztlich gänzlich neue Informationen. Es gab zwar keine Beschreibung des Begriffs „Enquêten“, dafür aber den Eintrag „enquêteurs-réformateurs“ (= auch réformateurs généraux oder commisaires-réformateurs), eine Bezeichnung für französische Kronbeamte. Diese wurden in Frankreich von Ludwig IX. nach Erlass der Großen Ordonnance 1254 – einer Art Verwaltungsreform – als spezielle Beamte eingesetzt, die die Klagen (querimoniae) der Bevölkerung gegen königliche Amtsträger anzuhören hatten. Noch ein Jahrhundert später setzten die états généraux die Bestellung von réformateurs généraux durch, die ohne die Zustimmung des Königs über königliche Beamte richten konnten.
Nach 1360 jedoch verfügte der König selbst über die Kontrollfunktion der réformateurs généraux – diese führten Enquêten über Finanzagenten, Münzer oder Gruppen wie die bailliages (= Bailli) und sénéchaussées (= Seneschall) durch. Die réformateurs généraux hatten die volle Richter- und Strafgewalt des Königtums inne und konnten etwa über Geldbußen, Verbannungen oder Konfiskationen ohne Berufung entscheiden. Diese Entwicklung führte zu Protesten der Untertanen. Während der Aufstände 1378-83 dienten die commisaires-réformateurs als Werkzeuge der Repression, im 15. Jahrhundert waren enquêteurs-réformateurs Instrumente politischer Säuberungsaktionen und der königlichen Fiskalgewalt. Unter Ludwig XI. und Karl VIII. forderten die états vergeblich die Abschaffung der enquêteurs-réformateurs (Quelle: LexMA, Bd. III).
Die Literatur zu dem Eintrag von Françoise Autrand (Paris) kann durchaus als hilfreich eingestuft werden, auch wenn die Titel allesamt in französischer Sprache geschrieben sind. In Werken von Gustave Dupont-Ferrier, Jean Glénisson, Maurice Rey oder Louis Carolus-Barré findet man offenbar nützliche Informationen zu den enquêteurs-réformateurs und damit auch zum Thema Enquêten.
Ein weiterer Ansatz findet sich bei Karl dem Großen und seinen Kapitularien. Das sind der Verwaltung dienende, in Kapitel gegliederte Erlasse der fränkischen Könige. Besonders wichtig erscheinen in diesem Zusammenhang die programmatischen Kapitularien Karls des Großen von 789, auch als Admonitio generalis bezeichnet. Der Eintrag im ersten Band des Lexikons des Mittelalters verrät folgendes: Die Admonitio generalis ist ein 82 Kapitel umfassendes Send- und Mahnschreiben des Königs, das 789 nach ausdrücklich erwähnten Beratungen mit Bischöfen und königlichen Räten erlassen wurde (Quelle: LexMA, Bd. I). Auch hierzu gibt es möglicherweise nützliche Literatur von Sigurd Abel/Bernhard Simson, Louis Halphen oder François Louis Ganshof.
Zusammenfassend lässt sich also durchaus behaupten, dass die Suche in den Referenzwerken, besonders im Lexikon des Mittelalters, ertragreich war. Meine Erkenntnis aus dieser Übung ist jedenfalls, dass der Begriff Enquêten im Mittelalter ein völlig anderer sein kann als in meinem bisherigen Verständnis.
Auf der Suche nach dem Eintrag zu „Enquêten“ gewann ich im dritten Band für mich letztlich gänzlich neue Informationen. Es gab zwar keine Beschreibung des Begriffs „Enquêten“, dafür aber den Eintrag „enquêteurs-réformateurs“ (= auch réformateurs généraux oder commisaires-réformateurs), eine Bezeichnung für französische Kronbeamte. Diese wurden in Frankreich von Ludwig IX. nach Erlass der Großen Ordonnance 1254 – einer Art Verwaltungsreform – als spezielle Beamte eingesetzt, die die Klagen (querimoniae) der Bevölkerung gegen königliche Amtsträger anzuhören hatten. Noch ein Jahrhundert später setzten die états généraux die Bestellung von réformateurs généraux durch, die ohne die Zustimmung des Königs über königliche Beamte richten konnten.
Nach 1360 jedoch verfügte der König selbst über die Kontrollfunktion der réformateurs généraux – diese führten Enquêten über Finanzagenten, Münzer oder Gruppen wie die bailliages (= Bailli) und sénéchaussées (= Seneschall) durch. Die réformateurs généraux hatten die volle Richter- und Strafgewalt des Königtums inne und konnten etwa über Geldbußen, Verbannungen oder Konfiskationen ohne Berufung entscheiden. Diese Entwicklung führte zu Protesten der Untertanen. Während der Aufstände 1378-83 dienten die commisaires-réformateurs als Werkzeuge der Repression, im 15. Jahrhundert waren enquêteurs-réformateurs Instrumente politischer Säuberungsaktionen und der königlichen Fiskalgewalt. Unter Ludwig XI. und Karl VIII. forderten die états vergeblich die Abschaffung der enquêteurs-réformateurs (Quelle: LexMA, Bd. III).
Die Literatur zu dem Eintrag von Françoise Autrand (Paris) kann durchaus als hilfreich eingestuft werden, auch wenn die Titel allesamt in französischer Sprache geschrieben sind. In Werken von Gustave Dupont-Ferrier, Jean Glénisson, Maurice Rey oder Louis Carolus-Barré findet man offenbar nützliche Informationen zu den enquêteurs-réformateurs und damit auch zum Thema Enquêten.
Ein weiterer Ansatz findet sich bei Karl dem Großen und seinen Kapitularien. Das sind der Verwaltung dienende, in Kapitel gegliederte Erlasse der fränkischen Könige. Besonders wichtig erscheinen in diesem Zusammenhang die programmatischen Kapitularien Karls des Großen von 789, auch als Admonitio generalis bezeichnet. Der Eintrag im ersten Band des Lexikons des Mittelalters verrät folgendes: Die Admonitio generalis ist ein 82 Kapitel umfassendes Send- und Mahnschreiben des Königs, das 789 nach ausdrücklich erwähnten Beratungen mit Bischöfen und königlichen Räten erlassen wurde (Quelle: LexMA, Bd. I). Auch hierzu gibt es möglicherweise nützliche Literatur von Sigurd Abel/Bernhard Simson, Louis Halphen oder François Louis Ganshof.
Zusammenfassend lässt sich also durchaus behaupten, dass die Suche in den Referenzwerken, besonders im Lexikon des Mittelalters, ertragreich war. Meine Erkenntnis aus dieser Übung ist jedenfalls, dass der Begriff Enquêten im Mittelalter ein völlig anderer sein kann als in meinem bisherigen Verständnis.
3. Dezember 2008
Historical Abstracts
1) Folgende englische Schlagwörter wählte ich für die Suche in der Datenbank Historical Abstracts:
- Middle Age
- Charlemagne/Charles the Great
- Questionnaire
- Enquiry/Inquiry
- Administration
- Organisation
- Social history
- Empirical social research
- Opinion survey
2) Die Einschätzung der Ergebnisse fällt dieses Mal relativ kurz aus – keines der Stichwörter konnte mir eine annähernd brauchbare Quelle liefern. Die Kombination von Schlagwörtern wie „questionnaire“ oder „enquiry“ mit dem Stichwort „middle age“ führt automatisch zu keinen Ergebnissen, was wohl bedeutet, dass es zu meinem Thema keine Literatur gibt. Immerhin stieß ich mit dem letzten Versuch („opinion survey“) noch auf einen deutschen Zeitschriftenartikel, der zumindest die Geschichte der Meinungsforschung im 20. Jahrhundert behandelt.
3) Bibliographische Angabe meines Treffers:
Conrad, Christoph: „Meinungsforschung in der Geschichte moderner Demokratien: Methoden, Anwendungen, Wirkungen“, in: „Historical Social Research“, 84.1998 = Vol. 23,1/2, Sonderheft 20 Jahre Zentrum für Historische Sozialforschung.- Teil 3: Demographie und Gesellschaft, S. 379-385
Signatur = 9100:H673 (FB Geschichte der UB Graz)
1. Dezember 2008
Auf Datenbanksuche
Die folgenden fünf Datenbanken erscheinen mir nach der Suche im Datenbankverzeichnis der UB Wien für mein Thema (Befragungs-aktionen im Mittelalter bzw. Geschichte der Enqueten) von großem Interesse:
- Historical Abstracts (EBSCO)
- LexMA - Lexikon des Mittelalters
- Historische Bibliographie Deutschland
- IMB - International Medieval Bibliography Online
- Monumenta Germaniae Historica
Weiters könnten meiner Ansicht nach auch die beiden unten angeführten Datenbanken aus dem Bereich der Germanistik hilfreich sein:
- Mittelalterliche deutsche Autographen und Originale
- Deutsche Literatur im Mittelalter (digibib4)
22. November 2008
Suche im Verbundkatalog
1) Folgende Schlagwörter wählte ich für die Suche im Österreichischen Verbundkatalog:
- Fragebogenaktion (im Mittelalter)
- Umfrage (im Mittelalter)
- Enqueten
- Meinungsforschung (im Mittelalter)
- Questionnaire (Charlemagne; middleage; moyen age)
2) Die Einschätzung der Ergebnisse ist alles andere als einfach - zusammenfassend muss ich aber festhalten, dass ich auf wenig brauchbares Material gestoßen bin. Wahrscheinlich gibt es zu diesem Thema auch viel zu wenig Literatur, sodass es im Laufe des Semesters schwierig werden wird, das Thema "Fragebogenaktion Karls des Großen" beizubehalten. Die allgemeine Ausweitung auf "Befragungsaktionen im Mittelalter" führte im Verbundkatalog auch nicht wirklich zu mehr Literatur.
Alles in allem bin ich auf zwei Zeitschriftenartikel gestoßen, die sich mit Enqueten im Mittelalter beschäftigen und unter Umständen hilfreich sein könnten. Und zur Umfrage Karls des Großen habe ich bisher außer dem über Google leicht zu entdeckenden kostenpflichtigen Artikel von Thomas Petersen nichts gefunden. Für die weiteren Recherchen würde ich es daher auch vorziehen, mein Thema auf "Geschichte der Enqueten" auszudehnen. Ich denke, dieser Schritt wäre sinnvoll.
Alles in allem bin ich auf zwei Zeitschriftenartikel gestoßen, die sich mit Enqueten im Mittelalter beschäftigen und unter Umständen hilfreich sein könnten. Und zur Umfrage Karls des Großen habe ich bisher außer dem über Google leicht zu entdeckenden kostenpflichtigen Artikel von Thomas Petersen nichts gefunden. Für die weiteren Recherchen würde ich es daher auch vorziehen, mein Thema auf "Geschichte der Enqueten" auszudehnen. Ich denke, dieser Schritt wäre sinnvoll.
18. November 2008
Erste Überlegungen zum Thema
Zunächst schwankte ich bei der Themenauswahl noch zwischen den Geheimdiensten, den Wirtshäusern bzw. Kaffeehäusern und der "Fragebogenaktion" von Karl dem Großen. Nach einem ersten Überblick, den ich mir mit der Hilfe von Google und Wikipedia verschafft hatte, entschloss ich mich schlussendlich für das zuletzt angeführte Thema für diese Lehrveranstaltung. Der Grund für meine Entscheidung liegt unter anderem in meinem momentanen Interessensschwerpunkt, der sich im vergangenen Semester von der Zeit- und Gegenwartsgeschichte auf die mittelalterliche Geschichte verlagert hat. Und in diesem Zusammenhang habe ich das zeitlich am weitesten zurückliegende Thema - Karl den Großen und dessen "Fragebogenaktion" - gewählt.
Ich muss gleich vorwegnehmen, dass ich vor dieser Lehrveranstaltung noch nicht von dieser Aktion Karls des Großen gehört habe, trotzdem oder vielleicht gerade aus diesem Grund möchte ich in den nächsten Wochen zu diesem Thema mehr erfahren. Es war dies einer der ersten Versuche einer Art Meinungsforschung. In der Form eines Interviews befragte Karl der Große im Jahr 811 in erster Linie seine Ratgeber, geistlicher und weltlicher Natur. Aber auch die Bevölkerung wurde miteingeschlossen, was zu dieser Zeit einmalig war. Es wäre meiner Ansicht nach wirklich sehr interessant zu wissen, wie gerade der "Durchschnittsmensch" aus der Zeit Karls des Großen auf diese Aktion reagiert hat. Fragen wie Intention, Organisation oder auch Interpretation der Fragebögen würde ich große Bedeutung schenken. Ich hoffe, dass ich mithilfe dieser Lehrveranstaltung zumindest ein paar dieser Überlegungen weiterführen kann.
Ich muss gleich vorwegnehmen, dass ich vor dieser Lehrveranstaltung noch nicht von dieser Aktion Karls des Großen gehört habe, trotzdem oder vielleicht gerade aus diesem Grund möchte ich in den nächsten Wochen zu diesem Thema mehr erfahren. Es war dies einer der ersten Versuche einer Art Meinungsforschung. In der Form eines Interviews befragte Karl der Große im Jahr 811 in erster Linie seine Ratgeber, geistlicher und weltlicher Natur. Aber auch die Bevölkerung wurde miteingeschlossen, was zu dieser Zeit einmalig war. Es wäre meiner Ansicht nach wirklich sehr interessant zu wissen, wie gerade der "Durchschnittsmensch" aus der Zeit Karls des Großen auf diese Aktion reagiert hat. Fragen wie Intention, Organisation oder auch Interpretation der Fragebögen würde ich große Bedeutung schenken. Ich hoffe, dass ich mithilfe dieser Lehrveranstaltung zumindest ein paar dieser Überlegungen weiterführen kann.
Forschungseinrichtungen
Die Suche nach interessanten Forschungseinrichtungen bei Infonet erweist sich insofern als schwierig, dass erst einmal ein geeigneter Suchbegriff gefunden werden muss. Sowohl beim Thema "Geschichte", als auch bei "Medien" erhält man weit über 30 Treffer. Ich habe daher die Suche auf Wien eingeschränkt, was die Anzahl immer noch auf über 20 bringt. Nach einem Vergleich der beiden Suchergebnisse würde ich vor allem die folgenden (bekannten) Forschungseinrichtungen als nützlich ansehen:
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)A-1040 Wien, Prinz Eugen-Straße 8/1.Stock
Österreichische Nationalbibliothek
A-1015 Wien, Josefsplatz 1
Universitätsbibliothek Wien
A-1010 Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1
Daneben würde ich auch Archive für die Suche in Betracht ziehen, etwa die beiden folgenden:
Österreichisches Staatsarchiv
A-1030 Wien, Nottendorfer Gasse 2
Wiener Stadt- und Landesarchiv
A-1100 Wien, Guglgasse 14 (Gasometer D)
Bei Clio-online ist die Suche aufgrund der großen Vielfalt noch schwieriger, zudem liegt der Schwerpunkt auf den deutschen Institutionen. Interessant ist das Suchergebnis beim Begriff "digitale Medien" - der einzige Treffer führt uns dabei in die Schweiz:
Museum für Kommunikation (Schweizerische Stiftung für die Geschichte der Post und der Telekommunikation)
Helvetiastr. 16, 3000 Bern
4. November 2008
Weblogs in den Wissenschaften
Nachdem ich nun bereits einige geschichtswissenschaftliche, aber auch andere Weblogs kennengelernt habe und jetzt sogar einen eigenen Blog führe, denke ich, dass der große Vorteil klar ersichtlich ist – durch die zunehmende Anzahl von wissenschaftlichen Weblogs wird der Gedankenaustausch angeregt. Es entstehen offene Diskussionen im Internet, es gibt Meinungen und Hinweise sowie meist hilfreiches, interessantes Feedback von Kollegen und Gleichgesinnten. Weblogs haben schlichtweg die Funktion von aktiver Kommunikation.
Anstelle von aufwendig organisierter Zusammenkünfte oder Tagungen von internationalen Wissenschaftlern kann bequem über diese Art von Konversation zu bestimmten Themen oder Bereichen diskutiert werden. Und oft genügt schon ein kurzer Hinweis, ein Link zu einem interessanten Artikel, um einen wissenschaftlichen Diskurs anzuregen. Und das Beste daran ist die Tatsache, dass praktisch jeder seine Meinung äußern kann. Jeder Interessierte, ob Wissenschaftler oder nicht, hat die Möglichkeit, sofern er auf einen bestimmten Blog aufmerksam geworden ist, an der Diskussion mit einem persönlichen Beitrag teilzunehmen. Die Aktualität ist klarerweise auch gegeben und damit als weiterer Pluspunkt anzusehen.
Anstelle von aufwendig organisierter Zusammenkünfte oder Tagungen von internationalen Wissenschaftlern kann bequem über diese Art von Konversation zu bestimmten Themen oder Bereichen diskutiert werden. Und oft genügt schon ein kurzer Hinweis, ein Link zu einem interessanten Artikel, um einen wissenschaftlichen Diskurs anzuregen. Und das Beste daran ist die Tatsache, dass praktisch jeder seine Meinung äußern kann. Jeder Interessierte, ob Wissenschaftler oder nicht, hat die Möglichkeit, sofern er auf einen bestimmten Blog aufmerksam geworden ist, an der Diskussion mit einem persönlichen Beitrag teilzunehmen. Die Aktualität ist klarerweise auch gegeben und damit als weiterer Pluspunkt anzusehen.
UB Wien, Google & Co.
In erster Linie recherchiere ich für ein Thema online, um mir einen relativ raschen Überblick verschaffen zu können. Über die Universitätsbibliothek Wien habe ich bisher fast alle Bücher, die mir für ein bestimmtes Thema relevant erschienen sind, erhalten. Um zusätzlich vielleicht noch ganz aktuelle Artikel verwenden zu können, erforsche ich das Internet mit Suchmaschinen wie Google. Für einen ersten Überblick nehme ich außerdem oft Wikipedia in Anspruch, auch wenn die Informationen für den wissenschaftlichen Zweck natürlich mit großer Vorsicht zu genießen sind. Weiters suche ich auch des Öfteren die Fachbereichsbibliothek Geschichte auf, die mir dann meistens vertiefende Informationen liefern kann.
Nilpferd im Internet
In den kommenden Wochen werde ich an dieser Stelle versuchen die Übungsaufgaben für den M6-Kurs "Digitale Medien in der Geschichtswissenschaft: Suchmaschinen im analogen Zeitalter" so gut wie möglich zu erledigen. Mal sehen, ob mir dann auch noch andere Dinge einfallen...
Dies hier ist mein erster Weblog, bisher kannte ich nur den Blog meines Bruders, der derzeit im französischen Lyon sein Unwesen treibt. Auch mit anderen Web 2.0-Ressourcen habe ich nur wenige Erfahrungen gemacht. Das allseits beliebte StudiVZ konnte mich ebenso wenig ansprechen wie Facebook oder SecondLife. Einzig die MySpace-Seiten vieler Bands verwende ich regelmäßig, aber eben auch nur als passiver Nutzer.
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